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Franziska Müller-Langer

Biogene Ressourcen für die mobile Anwendung -
Biokraftstoffe der ersten und zweiten Generation im Überblick

Der heutige Verkehrssektor ist nicht nur vom limitierten Angebot an fossilen Ressourcen
abhängig, sondern gilt zudem als eine der Hauptursachen für den anthropogenen Treibhauseffekt.

Um über die Kraftstoffproduktion aus Biomasse einen spürbaren Marktanteil zu
erreichen, bedarf es einerseits einer funktionierenden und effizienten Technik sowie
ausreichender technisch erschließbarer Biomassepotenziale; andererseits sind ökonomische und ökologische Aspekte zu berücksichtigen.

Entlang der gesamten „Well-to-Wheel“-Kette (d. h. ausgehend vom Biomasseanfall bzw. -anbau und dessen Bereitstellung, über die Biokraftstoffproduktion bis hin zur -infrastruktur und -nutzung) stehen sehr unterschiedliche Konversionsrouten mit wiederum vielfältigen Verfahrensalternativen zur Verfügung.

Um zunächst einen prinzipiellen Überblick zu geben, werden in dem Betrag die unterschiedlichen Möglichkeiten vorgestellt, die aus gegenwärtiger Sicht eine Bedeutung am internationalen Markt haben bzw. zukünftig gewinnen könnten und bereits das Stadium der Grundlagenforschung überschritten haben. Dies umfasst die verfügbaren Biokraftstoffe der 1. Generation wie Pflanzenöl, Biodiesel (Pflanzenöl- bzw.
Fettsäuremethylester) und Bioethanol auf Zucker- und Stärkebasis, der mittelfristig zu
erwartenden 2. Generation wie Biogas als Kraftstoff, synthetische Kraftstoffe (d. h. Fischer-Tropsch-Diesel, synthetisches Erdgas, Methanol und Dimethylether) und Bioethanol auf Lignozellulosebasis.

Neben einer Einordnung dieser Biokraftstoffe aus technischer Sicht, werden ebenso die mit diesen Optionen verbundenen ökonomischen und ökologischen Aspekte vorgestellt.

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